
Markieren Sie eine fokussierte Arbeitszone hinter dem Schreibtisch mit Kork oder Wollfilz, flankiert von weich texturierten Seitenflächen. Dadurch werden frühe Reflexionen gedämpft, Sprache klarer und Tastaturgeräusche sanfter. Eine zweite, kleine Gesprächs- oder Pausenzone kann bewusst reflektierender bleiben, damit Stimmen lebendig klingen. Dieser Kontrast schafft Orientierung, fördert Pausenrituale und verhindert die monotone, dumpfe Wirkung übermäßig gedämpfter Räume.

Eine leichte Akustikdecke aus Filzsegeln oder Lamellen mit Wolle mindert den senkrechten Nachhallweg, während ein Teppich aus Jute, Sisal oder Schurwolle die Trittschallübertragung bremst. Beide Ebenen zusammen reduzieren das Gefühl von Härte beim Sprechen. Achten Sie auf runde Kanten, weiche Übergänge und kleine Abstände zwischen Elementen, damit Reflexionen nicht bündeln. So fühlt sich der Raum sofort gelassener, tiefer und körperlich ruhiger an.

Glasflächen reflektieren stark, deshalb helfen Leinen- oder Wollvorhänge mit strukturiertem Gewebe. Stellen Sie Pflanzen in Gruppen an reflektierenden Zonen auf, besonders in Ecken, wo stehende Wellen entstehen. Nischen können mit Kork ausgekleidet und dekorativ illuminiert werden. Nutzen Sie die Tiefe der Fensterbank als Mini‑Absorberzone mit Moosbildern, um Tageslicht nicht zu verlieren und dennoch die akustische Härte spürbar zu mildern und Stimmen freundlicher zu färben.